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Hildesheim hat das Potenzial zur „Kulturhauptstadt 2025“!
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Hildesheim hat das Potenzial zur „Kulturhauptstadt 2025“!

Am Donnerstag, 9. Februar, stellte Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bürgerschaft und Stadtgesellschaft dem Rat und der Öffentlichkeit den Sachstand zu einer möglichen Bewerbung Hildesheims um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ vor. Jedes Jahr ernennt die Europäische Kommission zwei Städte aus zwei verschiedenen Mitgliedsstaaten zur „Kulturhauptstadt Europas“. Im Jahr 2025 wird nach Weimar, Berlin und zuletzt im Jahr 2010 Essen (mit Ruhrgebiet) wieder eine deutsche Stadt den Titel tragen. Die Bewerbung auf diese Auszeichnung muss umfangreich vorbereitet und im Jahr 2019 abgegeben werden. Über die Teilnahme Hildesheims am Wettbewerb entscheidet der Stadtrat am 3. April.

Die Idee, dass Hildesheim Kulturhauptstadt Europas werden könnte, entstand im Laufe des Jubiläumsjahres 2015 aus der Mitte der Bürgerschaft. Mit ihrer breiten und vielfältigen Kulturlandschaft, den hochrangigen Kultureinrichtungen und den Welterbestätten sah man in Stadt und Landkreis Hildesheim wichtige Grundlagen für eine Bewerbung. Es begann ein über einjähriger Prüfprozess, in dem die so genannte „Arbeitsgruppe 2025“ mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Bürgerschaft sowie wichtigen gesellschaftlichen Institutionen sich eingehend damit befasste, welche Chancen eine Bewerbung bieten würde. Der Prozess mündete in eine eindeutig positive Empfehlung, die nun dem Rat und der breiten Öffentlichkeit erläutert wurde.

Im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung im Ratssaal unterstrich Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer insbesondere die großen Chancen, die eine Bewerbung für Bekanntheit und Image der Region biete. „Lassen Sie uns daher gemeinsam an der Bewerbung für die Kulturhauptstadt 2025 arbeiten, um Stadt und Region Hildesheim für die Zukunft gut aufzustellen und bereits ab heute eine Aufbruchsstimmung auszulösen. Nach allem, was wir wissen, überwiegen die Chancen die damit verbundenen Risiken bei weitem, zumal wir es selbst in der Hand haben, welche Risiken wir überhaupt bereit sind einzugehen. Wir haben gute Aussichten auf eine erfolgreiche Bewerbung, packen wir es an! Gemeinsam sind wir stark!“, so das Fazit des Oberbürgermeisters am Ende seiner Rede. In dieser stellte Dr. Meyer überdies heraus, dass bei der Finanzierung eines Kulturhauptstadt-Jahres für Hildesheim Augenmaß geboten sei: „Wir werden weder bei der Konzeptionsphase noch beim späteren Kulturhauptstadtjahr viele große Namen von außen einkaufen, sondern unsere eigenen, teils verborgenen Schätze heben.“ Denn gerade im Kulturbereich verfüge die Region Hildesheim über ein schier unermessliches Potenzial, so der Oberbürgermeister weiter.

Die Bewerbung soll als gemeinsame Anstrengung von Stadt, Landkreis, Wirtschaft und Bürgerschaft vorbereitet werden. Die Stadt Hildesheim beabsichtigt dafür für die Jahre 2017 bis 2019 eine Personalstelle bereitzustellen. Zur Erstellung der Bewerbungsunterlagen und der Prozessbegleitung wird von einem jährlichen Budget in Höhe von etwa 150.000 Euro, also insgesamt 450.000 Euro ausgegangen, das für weiteres Personal, aber auch für Beratung und Werbeaktivitäten zur Verfügung steht. Die Stadt beabsichtigt, hiervon jährlich 30.000 Euro, also insgesamt 90.000 Euro aufzubringen. Ein aussagekräftiges Finanzierungskonzept soll im Rahmen der Bewerbungsvorbereitung erstellt und dem Rat der Stadt vor Abgabe der Bewerbung zur Abstimmung vorgelegt werden.

Die Vertreter der Arbeitsgruppe 2025, Hartwig Kemmerer (ehemaliger Leiter der Volkshochschule Hildesheim) und Dr. Daniel Gad (Stiftung Universität Hildesheim), ergänzten den Vortrag des Oberbürgermeisters. Kemmerer betonte, wie wichtig das weitere Zusammenwachsen mit dem Landkreis im Zuge einer Bewerbung sei: „Wenn es uns gelingt, unsere Kräfte zu vernetzen und zu bündeln, dann können wir mit den vorhandenen Kapazitäten eine zukunftsfähige Kulturregion entwickeln.“

Auch Dr. Hartmut Reichardt und Matthias Jung vom Verein „Freundeskreis 2025 der Kulturregion Hildesheim“ präsentierten ihre Ergebnisse. Neben der öffentlichkeitswirksamen Kampagne „Du bist Kultur“ hatte der Freundeskreis insgesamt 21 Unterstützungsschreiben von maßgeblichen Akteuren aus Stadt und Region gesammelt. Diese Unterstützerinnen und Unterstützer aus Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport kamen in einem eigens vom Freundeskreis produzierten Filmbeitrag zu Wort.

Stellvertretend für die Bürgermeister der Landkreisgemeinden sprach sich Holles Bürgermeister Klaus Huchthausen dafür aus, dass sich Stadt und Landkreis gemeinsam auf den Weg zur „Europäischen Kulturhauptstadt 2025“ machen.

Den städtischen Gremien liegt somit nun eine umfangreiche Beschlussvorlage vor, über die in den kommenden Wochen bis zur Ratsentscheidung beraten und diskutiert wird. Die Vorlage, die Unterstützungsbekundungen, weitere Materialien aus dem Prüfprozess der Arbeitsgruppe 2025 und die Rede des Oberbürgermeisters zur Infoveranstaltung werden im Bürger- und Ratsinformationssystem der Stadt unter www.hildesheim.de/kulturhauptstadt zur Verfügung gestellt.

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4 Kommentare
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    “Lux in tenebris” 2017 ist abgeschlossen. Die drei Aufführungen im Dom waren jeweils komplett ausverkauft.
    Leider wird die Hildesheimer Allgemeine Zeitung nicht berichten. Die Begründung ist hanebüchen. Sie lautet: “An den Tönen wird sich ja gegenüber den vier Konzerten im Jahr 2015 nichts geändert haben.” – Will sich Hildesheim aber auf den Titel “Kulturhauptstadt” des Jahres 2025 bewerben, dann sind solche Konzepte ein großes Pfund, mit dem man wuchern kann.
    Die Ausführenden der Konzerte:
    Martina Gedeck (Rezitation), Natascha Dwulecki (Sopran), Anne Bierwirth (Alt), Manuel König (Tenor), Stephan Freiberger (Bariton), Elbtonal Percussion, dem Alberti Quartett, dem Bläsertrio, Helmut Langenbruch (Orgel 1), Georg Oberauer (Orgel 2), Michael Suhr (Licht- und Tontechnik), media.plus X (Video), der Hauptchor der Mädchenkantorei (Ltg: Domkantor Dr. Stefan Mahr) Domchor, Kammerchor und Schola Gregoriana (verstärkt durch Brüder der Cella St. Benedikt Hannover und der Schola Invocabo). Die Schola wurde geleitet durch Andrea Schäl. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Dommusikdirektor Thomas Viezens.
    Dieses großartige Oratorium Helge Burggrabes, das aus Klang, Text und Licht besteht, blickt zurück und voraus: “Abel, steh auf, damit es anders anfängt zwischen uns allen.”

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