Werbung
DSC_0211

Zukunftstag im BBZ

Seit drei Jahren können Schülerinnen und Schüler im Berufsbildungszentrum Hildesheim ihren Zukunftstag absolvieren. Dieses Jahr wurden 50 Schülern, davon die meisten Gymnasiasten, von der 5.-9. Klasse ein Rundlauf in vier verschiedene Arbeitsbereiche ermöglicht. Der Tag hatte von 8 bis 16 Uhr einen geregelten Ablauf: Zu Anfang, nach der Begrüßung von Jürgen Garms (Geschäftsführer), wurde gemeinsam gefrühstückt, dann ging es bis 12 Uhr in die verschiedenen Bereiche. Von 12 bis 12.30 Uhr gab es dann eine Mittagspause, bei der sich die Schüler und Schülerinnen ein Menü in der Mensa aussuchen durften. Von 12 bis etwa 16 Uhr gab es einen Rundgang durch die Bereiche, in denen die vier Gruppen noch nicht waren, zum Schluss durften die Schüler und Schülerinnen ein Feedback zu ihrem Tag abgeben. Der Zukunftstag im BBZ ist vergleichbar mit dem JUMBO-Projekt, an erster Stelle steht die handwerkliche Praxis, denn viele haben – obwohl es ihnen besonders Spaß macht – keine praktischen Fächer wie Werken oder sonstiges in der Schule. Ein Ziel vom BBZ ist die Berufsorientierung junger Menschen für einen Beruf, den das andere Geschlecht selten ausübt. Mädchen zum Beispiel die das KFZ-Handwerk, Jungen der Friseurtätigkeit.

Friseur:

Nachdem Ellen Schlüter den Jungen an den Echthaar-Puppen erklärte, wie Frisuren gemacht werden, durften alle selbst loslegen. Für Robin K. ist das BBZ ein perfekter Ort. Nachdem er nach dem JUMBO-Projekt vor den Osterferien begeistert war, entschied er sich, an dem Zukunftstag nochmal das BBZ zu besuchen um mehr praktisches Wissen zu erfahren.

DSC_0191DSC_0189

DSC_0192

CNC:

Nachdem die Teilnehmer/-innen am PC Hintergrund und Schriftzug erstellten, wurde diese in ein Schild gefräst. Im Anschluss wurde mit einem Edding die Schrift nachgezogen und danach alles gründlich abgeschliffen. Fertiggestellt haben die Schüler einen eigenen Schriftzug auf einem Schild, das sie – wie auch einen selbst beschrifteten Schlüsselanhänger und einen Handyhalter – mit nach Hause nehmen durften.

DSC_0225DSC_0220

DSC_0200

DSC_0196

DSC_0201

Feinwerkmechanik:

1. Schlüsselanhänger

Bevor die Schüler ihren Schlüsselanhängern mit den Schlagbuchstaben ihre  gewünschte Garnitur hinzufügen konnten, mussten sie ihre Schlüsselanhänger auf die richtige Länge zusägen und anschließend in die gewünschte Form schleifen. Nach kurzer Erklärung und Vorführung durfte schon selbst angepackt und komplett eigenständig an der Fertigung der Schlüsselanhänger gearbeitet werden.
DSC_0219

DSC_0203

2. Handyhalter

Da es in diesem Bereich sehr zugehen kann, ist der Gehörschutzstöpsel Pflicht, denn beim Bohren und Sägen kann es zu laut für die Ohren werden und Schäden verursachen. Auch Schutzbrillen sind bei den Maschinen Pflicht und – so albern es möglicherweise auch aussieht – es störte die Schüler nicht, denn das Wichtigste für sie war: Das Beste aus ihren selbst hergestellten Handyhaltern herauszuholen.

DSC_0211DSC_0213

DSC_0205

KFZ:

Um ein Beispiel zu haben was Kraftfahrzeugmechatroniker betreiben, durften die Schülerinnen einen Reifen abnehmen. Den Mädchen wurde der interessante Handwerksberuf im KFZ-Bereich näher gebracht, um bei einer Reifenpanne sich selbst – oder auch anderen – helfen zu können. 

DSC_0184DSC_0187

Hinterlassen Sie einen Kommentar