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Turbulent und witzig - "Die Blume von Hawaii" ab 5.5. im TfN
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Turbulent und witzig – “Die Blume von Hawaii” ab 5.5. im TfN

Von Honolulu nach Monte Carlo

Das Theater für Niedersachsen zeigt ab dem 5. Mai „Die Blume von Hawaii“ im Großen Haus. Die Operette von Paul Abraham kommt voll rasanter Lebenslust, irrsinnig komisch und herzergreifend lyrisch in einer rekonstruierten Version der originalen improvisatorischen Musizierweise auf die Bühne.

 

Die Operette „Die Blume von Hawaii“ ist ein turbulentes und temporeiches Spiel um das Finden der wahren Liebe, die Zukunft Hawaiis und die Freuden des mondänen Lebens. Am 5. Mai um 19 Uhr feiert das 1931 uraufgeführte Werk von Paul Abraham im Großen Haus des Theater für Niedersachsen Premiere. Die Geschichte rund um die hawaiianische Prinzessin Laya, Prinz Lilo-Taro, die schöne Insulanerin Raka, der amerikanische Admiral Stone, sein Sekretär John Buffy, die kesse Bessy Worthington sowie die beiden Jazz-Sänger Jim Boy und Suzanne Provence wird von Regisseurin Tamara Heimbrock in Szene gesetzt. Für die Ausstattung zeichnet Julie Weideli und für die Choreografie Jaume Costa I Guerrero verantwortlich.

 

Aus dem Orchestergraben erklingt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ziemen eine rekonstruierte Version der originalen improvisatorischen Musizierweise Abrahams. „Seit einigen Jahren gibt es eine Renaissance der ursprünglichen Operetten. Man entdeckt, wie wild die Entstehungszeit dieser Werke war und – auf musikalischer Ebene – wie anders sie geklungen haben“, erklärt Ziemen die musikalische Umsetzung. Die ursprüngliche Komposition Abrahams wurde in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg dem musikalischen Geschmack angepasst und neu arrangiert. Die improvisatorischen Anteile, die Abraham – beeinflusst von der großen Popularität des Jazz im Berlin der 1920er und beginnenden 30er Jahre – in „Die Blume von Hawaii“ integrierte, verschwanden. Nun bringt die TfN-Philharmonie den energiereichen Drive und den synkopischen Rhythmus des Originals ins Große Haus zurück.

In diesem rasanten, irrsinnig komischen und herzergreifend lyrischen Werk Abrahams lassen Meike Hartmann als Laya, Ziad Nehme als Lilo-Taro, Peter Kubik als Kapitän Harald Stone, Aljoscha Lennert als John Buffy, Neele Kramer als Bessie, Uwe Tobias Hieronimi als Jim Boy, Antonia Radneva als Raka sowie Levente György als Kaluna und Perroquet keine Operettenwünsche offen.

 

Karten für die Premiere und die Folgevorstellungen kosten zwischen 12 und 36 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 0 51 21/1693 1693 und im Internet unter www.tfn-online.de erhältlich.

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