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Rohbau steht: Richtfest am Uni-Hauptcampus / Neubau für Forschungszentren, Lehre und Serviceeinrichtungen
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Rohbau steht: Richtfest am Uni-Hauptcampus / Neubau für Forschungszentren, Lehre und Serviceeinrichtungen

„Ich bin positiv überrascht, wie weit der Bau schon fortgeschritten ist. Hier entsteht alles unter einem Dach. So wird auf kurzem Wege das erreichbar sein, was für die Studierenden wichtig ist: zentrale Einrichtungen, wie zum Beispiel die Studienberatung sowie bestens ausgestattete Hörsaal- und Seminarräume”, sagte Gabriele Heinen-Kljajić, die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, über den Neubau. Das Land Niedersachsen investiert rund zwölf Millionen Euro. „So wird der Hauptstandort der Universität Hildesheim in seiner Attraktivität gestärkt und lästige lange Fahrzeiten zwischen verstreut liegenden Standorten lassen sich zukünftig vermeiden.”

Der Neubau ist das zukünftig größte Gebäude der Universität. „Das Wissenschaftsministerium hat unsere Bauvorhaben sehr positiv begleitet. Dafür sage ich herzlichen Dank! Als Stiftungshochschule, die zugleich Bauherrin ist, haben wir größten Wert auf verantwortliches Handeln und Augenmaß gelegt. Mit unseren drei größeren Projekten haben wir den Nachweis erbracht, dass auch Hochschulen ihrer Verantwortung als Bauherrn gerecht werden können. Diesen Weg wollen wir fortsetzen“, so Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich während des Richtfests am heutigen Donnerstag.

Auf rund 3600 m² Hauptnutzfläche entstehen Seminarräume, Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche für Studierende und ein dringend erforderlicher vierter Hörsaal am Hauptcampus. Neben den Serviceeinrichtungen beziehen die Forschungszentren ihre Arbeitsräume. Und in langen Wintersemestern bietet das viergeschossige Atrium einen angenehmen Aufenthaltsort.

Zur Studienberatung gehen, sich beim Immatrikulations- und Prüfungsamt rückmelden, bewerben oder einschreiben und einen Auslandsaufenthalt planen: Ab Ende des Jahres profitieren Studierenden von den kurzen Wegen. Denn derzeit sind die meisten Serviceeinrichtungen in der Innenstadt ausgelagert. Und der Platz erhält einen neuen Namen: Universitätsplatz 1. Der Neubau wird auch für Bürgerinnen und Bürger zur zentralen Anlaufstelle um Informationen über die Universität zu erhalten.

„Der Neubau ist in Bezug auf Funktion, Ökonomie und Ästhetik von hoher städtebaulicher Qualität“, so Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer während des Richtfests. „Die neu entstehende Eingangssituation wird dazu führen, dass die Universität als wichtige Einrichtung in der Stadt noch besser wahrgenommen werden kann. Zudem wird mit der Investition des Landes in Höhe von 12 Millionen Euro einmal mehr die Bedeutung des Hochschulstandorts Hildesheim gewürdigt, der für die Zukunft hervorragend aufgestellt ist. Die Universität bleibt bei hoher Qualität weiter auf Wachstumskurs und bietet ein breites Spektrum an Studiengängen von Bildungswissenschaften über Sport bis hin zu Informationstechnologien an“, so der Oberbürgermeister.

„Nachdem der Rohbau fertiggestellt ist, beginnen wir Ende Februar mit dem Innenausbau“, kündigt Baudezernent Thomas Hanold an. „Wir sind exakt im Zeitplan, auch der milde Winter war ein Glücksfall für die schnellen Baufortschritte.“ Nun steht ein ehrgeiziges Vorhaben an, damit die Räume bis Ende des Jahres bezogen werden können. „Die Gewerke für den Innenausbau beginnen mit ihrer Arbeit in einem getakteten Bauverfahren. Mehr als acht sind so zeitgleich am Bau tätig – Elektriker, Trockenbauer, Estrichbauer, Fliesenleger, Maler, Sanitär- und Heizungsinstallateure, Schlosser und Metallbauer“, erklärt Hanold. So werden im Frühsommer schon erste Büros fertiggestellt sein.

Nach dem Bühler-Campus für die Sprach- und Informationswissenschaften und dem Kulturcampus Domäne Marienburg begann im Frühjahr 2013 mit dem Neubau am Hauptcampus das dritte große Bauprojekt. Die Fertigstellung ist für Ende 2014 geplant. Die Universität ist in den vergangenen zehn Jahren räumlich und personell stark gewachsen, von etwa 3700 auf heute 6000 Studierende. Die eingeworbenen Drittmittel stiegen von knapp einer Million Euro auf sechs Millionen Euro. Hildesheim ist – neben den Universitäten Göttingen und Lüneburg, der Tiho Hannover und der Hochschule Osnabrück – eine Stiftungshochschule. Seitdem hat die Uni mehr Entscheidungsspielräume, etwa bei Berufungs- und Bleibeverhandlungen und im Baumanagement.

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