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Ausbildung bei der Polizei, unsere Praktikanten erkunden sich
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Ausbildung bei der Polizei, unsere Praktikanten erkunden sich

Als Kind spielte man gerne Räuber und Gendarm oder hat sich am Fasching als Polizist verkleidet, doch was steckt eigentlich hinter dem Beruf des Polizisten?
Der Polizeiberuf bietet eine abwechslungsreiche und sichere Arbeit. Schon mit dem Studienbeginn ist man sozial und finanziell abgesichert und es werden einem mit der Zeit viele Aufstiegsmöglichkeiten geboten.
Da wir Praktikanten uns selbst sehr für den Beruf des Polizisten interessieren, war dieser Informationstag sehr interessant und lehrreich für uns.
Wir haben eine Menge über den Beruf gelernt und möchten dieses Wissen gerne an andere weitergeben.

 

Das Bewerbungsverfahren:

Zuerst werden die Bewerbungsunterlagen ausgedruckt, die man auf der Homepage der Polizeiakademie Niedersachsen findet.
Diese werden anschließend mit der Post zur Polizeiakademie verschickt und dort von den Mitarbeiter/innen kontrolliert.
Nach jedem Testabschnitt wird den Bewerbern ihr individuelles Ergebnis mitgeteilt und im Anschluss können sie sich auf den nächsten vorbereiten.
Nach einigen Wochen werden die Bewerber zu einem Computer und Sporttest (5-Km-Lauf auf Zeit) eingeladen.
Nach bestandenen Prüfungen wird man zu einem strukturierten Interview, in der nach Wunsch gewählten Polizeidirektion, eingeladen.
Anschließend folgt die ärztliche Untersuchung. Danach muss man bis zu zwei Wochen auf das Ergebnis warten bzw. auf eine Zu- oder Absage.

 

Die Einstellungsvoraussetzungen:

bewerben kann sich jeder bis zu 31 Jahren
Mindestgröße von 163 cm bei Frauen und 168 cm bei Männern
Führerschein Klasse B
6 Jahre Schulenglisch
Schwimmabzeichen in Bronze
keine gerichtlichen Vorstrafen
eine gute Kondition

 

Schulische Voraussetzungen:

Im Abschlusszeugnis der Realschule wird in den Fächern Deutsch und Mathematik mindestens eine drei erwartet. Bei Abiturienten genügen schon 4 Punkte in Mathe und Deutsch.
Ein Notendurchschnitt von 3,3 oder besser ist erforderlich.
Im Sozialverhalten sollte man mindestens “entspricht den Erwartungen“ stehen haben.

Mit der Mittleren Reife kann man sich bei der Polizei bewerben und, sofern man den Test besteht, die 11. und 12. Klasse auf einer Fachoberschule absolvieren. Mit dem Erwerb der Fachhochschulreife erhält man die Berechtigung zum Studium an der Polizeiakademie.
Wenn man das Abitur bereits in der Tasche hat, hat man die Möglichkeit sein Bachelor Studium direkt auf der Polizeiakademie zu machen.

 

Studium:

Das Studium dauert 3 Jahre.
Im ersten Jahr verdient man ca. 1000 € und es werden 4 Klausuren geschrieben.
Neben den Klausuren gibt es auch Hausarbeiten, Referate, Kolloquien, mündliche Gruppenprüfungen und taktische Prüfungen wie Auto fahren, Sport, Selbstverteidigung, Schusswaffeneinsätze etc.
Im zweiten Jahr wird eine Klausur geschrieben, ein Referat vorgetragen und ein ESD- Praktikum absolviert. Der Lohn erhöht sich um ca. 50 €.
Im dritten Jahr wird die Bachelor Arbeit geschrieben, es gibt eine mündliche Abschlussprüfung und man verdient wiederum ca. 50 € mehr.
Während des Studiums stehen die Studierenden ca. 30 Mal „in der Bütt“.
Es gibt viele verschiedene Module wie Verkehrsrecht, Grund- und Eingriffsrecht, Strafrecht, Materielles Recht, Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiliche Einsatzplanung, Psychologie, Soziologie, Sport, Abwehr- und Zugriffstechnik, uvm.

 

Für uns war es eine aufregende Erfahrung. Besonders dankbar sind wir dafür, dass wir beim Schusswaffeneinsatztraining mitmachen durften. Auch der freundliche Umgang miteinander hat uns sehr fasziniert.

Kindheitswünsche können in Erfüllung gehen, wenn man seine Ziele verfolgt.

 

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