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Bereicherung für Hildesheim: Disc Golf-Kurs in Drispenstedt

Bereicherung für Hildesheim: Disc Golf-Kurs in Drispenstedt

Die Stadt Hildesheim erweitert ihr Freizeitangebot um eine Spielstätte einer noch relativ jungen Sportart für Jung und Alt: Am Brandisweg in Drispenstedt wurde eine Disc Golf-Anlage erstellt, die am Sonnabend, 20. Mai, ab 11 Uhr mit einem Turnier für alle Interessierten offiziell eröffnet wird. Leihscheiben werden von der Firma Nordisc, die den Kurs konzipiert hat, gestellt.

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer stellte die Anlage gestern gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Ortsrates Drispenstedt vorab der Öffentlichkeit vor und warf auch selbst ein paar Scheiben. Sein Fazit: „Mit dem neuen Disc Golf-Kurs wird nicht nur die Freizeitanlage am Brandisweg erheblich aufgewertet, sondern auch das ohnehin schon hervorragende Sport- und Freizeitangebot unserer Stadt ergänzt. Disc Golf kann mit einfachen Mitteln und völlig unkompliziert von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gemeinsam gespielt werden. Ich freue mich sehr, dass das jetzt auch in Hildesheim möglich ist.“

Disc Golf ist denkbar einfach und auch für Anfänger interessant: Es gilt, die jeweiligen Bahnen mit so wenig Würfen wie möglich bis zum Putten in den Korb zu absolvieren. Der Parcours ist mit Abwurftafeln ausgestattet, die sowohl die Strecke, als auch das vorgegebene Par, also die für jede Bahn vorgegebene Zahl an Würfen angibt. Ein Birdie ist analog zum Golf ein Wurf unterhalb Par. Gespielt werden kann im Prinzip mit jeder Frisbeescheibe, im Handel sind darüber hinaus spezielle Scheiben zum Beispiel für Weitwürfe, zum Putten usw. erhältlich.

Geplant und gebaut wurde der Kurs, der über acht Bahnen verfügt, in Kooperation mit der Firma Nordisc aus Hamburg, die bereits mehrere Anlagen in Norddeutschland konzipiert hat. Die Kosten belaufen sich auf rund 8.000 Euro. Der Planung ging eine Evaluation voraus, die die Bespielbarkeit der Flächen vor Ort herausgearbeitet hat. Es wurden sogenannte „Mandatories“ (das sind nach festen Spielregeln zu umspielende Pflichthindernisse) in den Parcours einbezogen wie zu umspielende Bäume, Sträucher oder Hügel. Die Anlage ist in die vorhandene Boden-Modellierung eingepasst. Die Strecken sind so geführt, dass es nicht zu einer Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern kommen kann. In sich geschlossene andere Spielangebote wie der Fußballplatz werden nicht gequert, sondern umspielt. Die Wege zwischen den Zielkörben und den nächsten Abwürfen sind kurz gehalten, um eine flüssige Spielrunde zu gewährleisten. Über die Trennung der natürlichen Anpflanzung zwischen den ersten vier und den letzten vier Bahnen entsteht zudem eine interessante Aufteilung.

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Die Disc Golf-Anlage in Drispenstedt füllt eine Lücke auf der Karte der vorhandenen Anlagen. Der abwechslungsreiche Parcours ist sowohl für Einheimische, als auch für Spielerinnen und Spieler von außerhalb interessant. Ein Übersichtsplan und eine Scorekarte zum Eintragen der Ergebnisse werden in Kürze unter www.hildesheim.de zur Verfügung stehen.

 

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