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hört! hört! - Die Fachkompetenz der Musik in der Halle 39

hört! hört! – Die Fachkompetenz der Musik in der Halle 39

Der erste Gran Prix in Hildesheim ist nun zu Ende. 18 Gemeinden, Städte und Samtgemeinden sorgten für einen besonderen musikalischen Leckerbissen. Jeder der Finalisten, ist ein Gewinner, schon weil er gestern Abend in der Halle 39 auftreten durfte. Aber die 3 Sieger toppten alles.

Den dritten Platz belegten „The Hikes“ aus Sarstedt, die schon von den Fans aus dem Publikum mit Bannern begrüßt wurden. Und das zurecht, denn die Jungs und Mädels rockten die Bühne und das Publikum.

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Auf den zweiten Platz kam die junge Andrijana Gottschalk aus Gronau. Und dies zurecht! Sie sang alleine nur mit einer Gitarre den Song Goodbye my lover von James Blunt und schaffte es mit ihrer besonderern Stimme, dass dem Publikum die Tränen in die Augen schossen. Seit 10 Jahren, spielt Andrijana Gitarre, hatte jedoch nie Gesangsunterricht. Eine hervorragende Leistung.

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Auf dem ersten Platz landete das Felix Lopp Trio aus Diekholzen. Die Jungs überzeugten mit einem eigens für sich umgeschriebenen Stück, welches sie akustisch im ersten Teil durch Saxophon, Schlagzeug und Keyboard  zum ausdruck brachten und im zweiten Teil tauschten die Musiker von Saxophon und Schlagzeug die Positionen und machten mit Schlagzeug und Gitarre weiter. Es war ein außergewöhnlicher und detaillierter Auftritt, mit dem sie zurecht den ersten Platz errungen haben.

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Die Moderatoren führten das Publikum durch den den Abend, der mehr musikalische Talente bot, als der Eurovision Song Contest.

Rainer Wegener, Landrat und  und Dirk Schröder, Stadtrat von Hildesheim, waren überrascht, von der Idee, sind aber stolz, eine solche Veranstaltung ausrichten zu dürfen und waren auch immer bestens informiert. Trotzdem sie beide musikalisch aktiv sind, wollten sie den Zuschauern keine Kostprobe zukommen lassen. Wegener gab den jungen Akteuren den Rat, „gebt euer bestes und nehmt das Publikum mit, dann wird es ein schöner Abend. Wir haben immerhin viel im Landkreis Hildesheim zu bieten, macht es einfach den Scorpions nach!“

Die Band Zwiebelrenner hat eigens für diesen Songcontest ein neues Lied geschrieben: “Hört! Hört! – Hier gibt es Musik”. Vater und Sohn spielten an Gitarre und Schlagzeug und eröffneten außerhalb der Konkurrenz den Song Contest . Schon bei den ersten tönen, bebte die Halle und das Publikum war voll dabei.

Dann ging es endlich los. 18 Finalisten durften Ihr bestes auf der großen Bühne geben. Für viele war es das erste mal, dass sie auf so einer Bühne vor so großem Publikum auftreten durften. Deswegen war bei einigen die Aufregung auch sehr groß, was sie aber nicht daran hinderte, eine perfekte Show abzuliefern. Alle 18 Interpreten gaben alles und um Ihren Ort gut zu vertreten, was auch allen gelang. Es war eine Veranstaltung auf sehr hohem Niveau, die einmal quer durch alle Musikrichtungen ging.

Jeanette Hanstein aus Duingen durfte den Anfang machen und bezauberte das Publikum mit dem Song What´s a Women without a Man.

Direkt danach kamen die Sibbesse Young-Stars, deren Auftritt mit einem Striptease des Chorleiters Reinhard Walprecht begann, der sich von einem Dirigenten im feinen Zwirn in einen Rocker in Jeans und T-Shirt verwandelte. Dieser Auftritt blieb aber nicht nur deswegen in Erinnerung. Die Young-Stars fingen an, mit einem einzigen Bassisten, der Smoke on the Water spielte nach und nach wurden es immer mehr Musiker und Sänger auf der Bühne, die das Orchester ergänzten. Man muss sagen, ein großes Orchester mit großer Musik.

Danach wurden alles ganz klein. Die Little Lights, der Schulchor der Grundschule Borsum Kaspel trat für Harsum an. Sie wünschten sich eine Welt voller Farben, Licht und Liebe, das in der Nacht für jeden auf der Welt die Sterne scheinen. Und damit schafften sie es, sich in die Herzen der Zuschauer zu singen.

High Spirit aus Algermissen, ist eine junge Band aus Algermissen, die mit dem Lied „Let it be“ und einer Stimme, die unter die Haut geht dafür sorgten, das die Feuerzeuge im Publikum angingen.

Zu diesem Zeitpunkt war schon klar, dass die Entscheidung für das Publikum und die Jury wirklich schwer ausfällt und sich man einer wünscht, er könnte mehrere Stimmen abgeben.

Weitere Highlights des Abends waren mit Sicherheit auch die Rapper Schizophren aus Nordstemmen, die sich extra für den Auftritt noch eine Band zusammenstellten, oder Kathrin Rössig aus Alfeld, die mit einer Arie das Publikum zum staunen brachte. Sowie die Hildesheimer Band „Mazomix und die warmen Mahlzeiten“, die sich erstmal einen Kaffee wünschten und die Bühne rockten.

Victoria Freiin von und zu Aufseß war die jüngste Solisten im Wettbewerb und zeigte mit Ihrer schönen weichen Stimme, dass aus Ihr noch etwas großes werden kann. Knocking Wood aus Elze  klopft mal wieder auf Holz. Dieser Band merkt man die Professionalität vom ersten Ton an.

Aus Bad Salzdetfurth kam Kaja Stürmer in die Halle 39.  Alleine mit Ihrer Gitarre überzeugt sie von der ersten Sekunde an. Anfängliche Schwierigkeiten beim der Technik, brachten Kaja aber nicht aus dem Takt, denn sie war auf der Suche nach dem Glück.

Schellerten trat gleich mit einer Bigband an. Ihr Helene Fischer Medley brachte nochmal richtig  Stimmung in den Laden.

Mit Yellow von Coldplay konnte das Duo Nina Hilbig und Lina Brockhoff aus Holle überzeugen. Und Lamspringe entsannte das Querflötenensemble der Musikkapelle Hödeken, die bewiesen, dass auch diese Musikrichtung einiges zu bieten hat.

Britta von Wieding bot für Freden ein ein Solo, womit sie musikalisch voll auf der Höhe war. Man merkte, das sie mit ihrer klaren Stimme, die sie in sämtlichen Variationen einsetzen konnte bei dieser Veranstaltung richtig aufgehoben war.

Zum Schluss konnten Under Power aus Giesen  ihr können unter beweis stellen. Lange ließ sich das Publikum hier nicht bitten, aufzustehen und zu klatschen.

Man muss sagen, es war durch und durch eine gelungene Veranstaltung, die in Hildesheim immer wieder gerne gesehen ist.

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Mehr Fotos finden sie unter unsrer Galerie.

 

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